Alle Projekte der WIZO Deutschland
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Theodor Heuss-Familientherapiezentrum in Herzliah
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1967 wurde dieses Haus zu Ehren des achtzigsten Geburtstages des ersten Präsidenten der Bundesrepublik Deutschland, Professor Theodor Heuss, als Erholungsheim für Mütter kinderreicher Familien eröffnet. Viele Jahre bot dieser Ort unzähligen benachteiligten und überarbeiteten Müttern die erste und einzige Erholung in ihrem Leben. Nach Jahren intensiver Arbeit wurden spezielle Programme entwickelt, die schließlich zur Verwirklichung eines außergewöhnlichen Familientherapiezentrums geführt haben. Heute werden einwöchige Seminare mit Workshops angeboten, die den Anforderungen der individuellen Gruppen angepasst sind. - Terroropfer - Soldaten - Neueinwanderer - Familien von Drogenabhängigen - alleinerziehende Mütter oder Väter - Eltern behinderter Kinder - Eltern gefallener Soldaten - misshandelte Frauen - Adoptivfamilien mit Konflikten erhalten hier Hilfe und Unterstützung, die auf ihre speziellen Nöte zugeschnitten sind. Zum Mitarbeiterteam des Hauses gehören hervorragende Therapeuten, Psychologen und Sozialarbeiter, die große Erfahrung mit Einzelpersonen und Gruppen haben. Fachliche Betreuung und persönliche Zuwendung in einer warmherzigen, familiären Umgebung schaffen eine entspannte Atmosphäre, um den vielen Menschen, die Hilfe suchen, Kraft und Mut zu schenken, ihr Leben wieder zu meistern. Prominente Besucher- und Besucherinnen, wie z.B. Christina Rau, Christiane Herzog oder Marianne von Weizsäcker waren von der Professionalität und Einzigartigkeit dieses Zentrums beeindruckt: Eine "Oase der Menschlichkeit".
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 Gruppe
 Garten
 Hausansicht
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Kindertagesstätte Airbase Hatzerim
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55 Kinder von den hier stationierten Familien werden in zwei Gruppenräumen betreut.
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 Gruppe
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Marie Sternberg-Kindertagesstätte und Spielplatz Airbase Palmachim
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Der Spielplatz für die 68 Kinder, die hier in den Kindergarten gehen, wurde von WIZO gesponsert.
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 Gruppe
 Garten
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Kindertagesstätte Rishon Le-Zion
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1984 gegründete Ganztags-Kindertagesstätte für 69 Kinder. Von diesen 69 Kindern erhalten zur Zeit 29 Beihilfe.
1995 wurde hier ein sensomotorisches Zentrum errichtet
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 Gruppenraum mit Blick auf den Spielplatz
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Maria Sternberg-Kindertagesstätte in Bat Yam
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1976 gegründete Gannztags-Kindertagesstätte, in der 113 Kinder im Alter von 6 Monaten bis 5 Jahre betreut werden.
2005 wurden die Außenspielbereiche erneuert.
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 Hausansicht
 Spielplatz
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Karin Lührse-Kindertagesstätte Givat Yearim bei Jerusalem
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1983 gegründete Ganztags-Kindertagesstätte für 36 Kinder.
Alle nötigen Renovierungsarbeiten wurden ausgeführt.
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 Gruppenraum
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Moshe und Luba Korn-Kindertagesstätte Ramath Israel in Tel Aviv
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Die Ganztags-Kindertagesstätte wurde 1989 gegründet. 85 Kinder im Alter von 6 Monaten bis 3 Jahre werden in drei Gruppen von 12 Betreuerinnen umsorgt.
2005 wurden neue Spiel- und Küchengeräte angeschafft.
2007 wurden die Außen- und sanitären Anlagen renoviert.
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 Hausansicht
 Spielplatz
 Gruppe
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Wajdengard-Schweizer Ferdinand-Kindertagesstätte in Raanana
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1991 gegündete Ganztags-Kindertagesstätte für 102 Kinder.
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 Gruppenraum
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Kindertagesstätte Pardes Hana
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Ganztags-Kindertagesstätte für 67 Kinder aus sozial schwachen Familien ( 23 Kinder erhalten Beihilfe), der im Jahr 2000 gegründet wurde.
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 Gruppenraum
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Helene und Nadine de Rothschild-Kindertagesstätte Neve Yaakov, Jerusalem
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1977 gegründete Ganztags-Kindertagesstätte für 112 Kinder im Alter von 6 Monaten bis 5 Jahre.
Von den 112 Kindern, die hier betreut werden sind 54 auf Beihilfe angewiesen.
Die Kinder kommen zum großen Teil aus zerrütteten und sehr armen Familien, sind oft vernachlässigt und auch misshandelt.
Es gibt auch begleitende Kurse für Eltern, damit vermieden werden kann, dass die Kinder in Pflegefamilien untergebracht werden.
Die letzten Renorvierungsarbeiten sind abgeschlossen.
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 Gruppe
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Marie Sternberg-Jugendhaus in Metulla
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1990 gegründeter Jugendklub, der den Jugendlichen verschieden Kurse, wie z.B. Musik, Computer, Sport bietet, aber auch Hausaufgabenbetreuung und therapeutische Hilfe.
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 Hausansicht
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 Gruppe
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Jugendhaus in Kyriat Shmona
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Einweihung des Neubaus in Kyriat Shmona
Seit 1990 gibt es dieses Jugendhaus in Kyriat Shmona, einer kleinen Grenzstadt im Norden Israels an der libanesischen Grenze, die seit vielen Jahren dem Beschuss mit Kassam-Raketen und Granaten der Hisbollah ausgesetzt ist. Zuwanderer aus den ehemaligen GUS-Staaten, viele alte Menschen und sozial schwache Familien prägen das Bevölkerungsprofil von Kyriat Shmona. Die Baufälligkeit des Hauses machte einen Neubau nötig, damit weiterhin ca. 150 Jugendliche im Alter von 14 bis 18 Jahren betreut werden können. Die Kids erhalten dort verschiedene Kurse, Hausaufgabenbetreuung, Wiedereingliederungshilfen für sogenannte „drop outs“. Hierbei handelt es sich um Kinder, die vorzeitig von der Schule abgegangen sind. Ihnen versucht man durch intensive Nachhilfe und therapeutische Betreuung einen Wiedereinstieg in das Bildungssystem, und damit einen Schulabschluss zu ermöglichen. Außerdem bekommen die Schüler ein warmes Mittagessen, was für viele Familien ein echter Luxus ist.
Endlich war es so weit: In einer bewegenden Zeremonie wurde am 13. Januar 2009 ein nagelneues, helles und freundliches Gebäude mit fünf Klassenzimmern auf den Namen von THEODORE BLUMENFELD (sel.A.), der in München lebte, eingeweiht. Seinem großzügigen Vermächtnis war es zu verdanken, dass dieses Haus errichtet werden konnte. Unsere Präsidentin Rachel Singer beeindruckte die zahlreichen Gäste – WIZO-Mitglieder und Freunde aus Deutschland, Repräsentanten der Stadtverwaltung, Schüler und Lehrer des Zentrums –mit ihren hervorragenden Iwrith-Kenntnissen und einer herzlichen Begrüßungsansprache und Dankesrede.
Zahlreichen Spendern aus Deutschland ist es zu verdanken, dass die Unterhaltung dieses Zentrums in der Vergangenheit möglich war und hoffentlich auch in Zukunft sein wird.
Diana Schnabel
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 Eröffnungsrede
 Rachel Singer (l.) weiht das neue Gebäude ein
 Die deutsche Delegation und viele andere Gäste
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Hellen Israel-Frauenhaus in Kyriat Shmona
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Hier gibt es wöchentliche Kurse und Unterricht für Frauen, aber auch Beratungsstunden und einen Second-Hand-Laden.
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 Vor und in dem Haus
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Julia Aronowitsch-Frauenclub in Avivim
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1983 gegründeter Frauenclub, der in einem religiösen Moshav liegt.
Hier werden wöchentliche Studien für Frauen und Kinder angeboten, Feiertagsvorbereitungen und Treffen mit der Rabbinerin.
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 Gruppe
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Axel Springer - Berufsschule, Beith Hakerem, Jerusalem
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1975 gegründete Schule für über 100 Kinder.
Die Berufsschule ist Teil des Rebecca-Sieff-Centers.
Es gibt kleine Klassenstärken, da die Kinder zum Großteil lernbehindert sind und/oder emotionale Probleme haben und an "normalen" Schulen nicht mitkommen würden.
Es werden besonders ausgebildete Lehrer beschäftigt, die von Psychologen, Psychatern und Sozialarbeitern unterstützt werden.
Das Ziel der Schule ist, den Jugendlichen eine Ausbildung zu sichern, die ihrem Können und Geschick angepasst ist. Deshalb werden z.B. auch Kurse in Kosmetik und anderen Handwerksberufen angeboten. Außerdem werden die Kinder ermutigt, stundenweise außerhalb der Schule zu arbeiten, damit sie Berufserfahrung sammeln können.
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 Schulhof
 Klassenraum
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Auguste & Robert Meder House, Eilat
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Unsere „VILLA KUNTERBUNT“ Einweihung der VILLA MEDER in Eilat – des Zentrums für gefährdete Mädchen
Der zunehmende Touristenstrom in der Küstenstadt Eilat führte in den letzten Jahren auch zu einem dramatischen Anstieg der Prostitution, vor allem bei sehr jungen Mädchen. Die Stadt Eilat suchte dringend einen „Partner“ für die Einrichtung eines Projekts, um gefährdete Mädchen „von der Straße zu holen“. Die WIZO Deutschland konnte durch das großzügige Vermächtnis von Robert und Auguste Meder aus Berlin dieses segensreiche Joint Venture mit der Stadt Eilat eingehen. Anfang letzten Jahres war es so weit: Die WIZO Deutschland erwarb ein Objekt für diesen Zweck. Und das Haus erinnert nun ein wenig an die Villa Kunterbunt von Pippi Langstrumpf: Es ist hell und freundlich, leicht verwinkelt und hat rundherum eine Veranda, die zum Verweilen einlädt. Man spürt sofort: Hier werden die Mädchen ein Zuhause bekommen, hier werden die 13- bis 18-Jährigen Schutz, Zuspruch und Geborgenheit finden. Am 16. Januar 2009 reisten wir mit einer kleinen Delegation aus Deutschland nach Eilat und konnten das Projekt feierlich einweihen. Wir wurden herzlich willkommen geheißen. Vertreter der Stadt waren anwesend, die Sozialarbeiterinnen, die das Projekt betreuen werden, und last but not least „unsere“ Mädchen, die uns mit einem schönen musikalischen Programm und roten Rosen liebevoll empfingen. Unsere Präsidentin Rachel Singer bedankte sich für den herzlichen Empfang und wünschte dem Projekt und allen Beteiligten viel Erfolg.
Diana Schnabel
Esther Sharell, Schatzmeisterin der WIZO Deutschland: „Begrüßungsreden, ein Band wird zerschnitten, die Mezuzah vom Rabbiner angebracht, der Segen wird gesprochen. Wir bekommen Blumen von lächelnden Mädchen, es wird uns wieder und wieder gedankt! Ich muss meine Tränen unterdrücken! Langsam werde ich sehr verlegen und frage mich, warum dankt man mir? Ich bin doch diejenige, die sich eigentlich bedanken müsste! Die jahrzehntelange Arbeit und das Engagement für die WIZO waren geprägt von meinem Bedürfnis, „Danke“ zu sagen für all das Gute, das ich im Leben erfahren durfte, das Glück, das mir zuteil wurde. Ich habe die Hoffnung, dass hier in der Villa Meder viele Erfolgsgeschichten geschrieben werden, dass das eine oder andere junge Mädchen, das hier Halt und Kraft finden wird, sie an andere weitergeben kann. Dadurch entsteht dann ein Band, eine Kette, die uns – über Grenzen und Kontinente hinweg – miteinander verbinden und niemals zerreißen soll.“
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